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Eine kurze Vorstellung des OECC

Traction AvantOECC steht für den Österreichischen Citroën-Club und ist eine zwanglose Vereinigung von Fahrern aller Citroën-Modelle, wobei die zirka 400 heimischen Mitglieder vorwiegend A-Modelle und H-Modelle besitzen, aber auch D-Modelle sowie Traction Avants, die legendären Gangster-Limousinen.

Der OECC ist der Dachverband von vielen lokalen Citroën-Clubs, die wiederum den Sommer über fast jedes Wochenende ein (Citroën-)Treffen veranstalten. Ein derartiges Treffen darf man sich nicht als steifes Präsentieren des eigenen Fahrzeugs vorstellen, sondern als gemütliches Beisammensein Gleichgesinnter auf einer Wiese, vom Dipl.-Ing.Dr. bis zum Arbeiter, vom Pensionisten bis zum Schüler, denn das macht keinen Unterschied. Und manchmal packt sogar einer am Lagerfeuer die Gitarre aus.


Kurze Erklärung für Unbedarfte, die vielleicht nur zufällig auf dieser Seite gelandet sind, und mit den obenstehenden Modellbezeichnungen nichts anzufangen wissen:

2CV, 1955 AK400
DYANE6, 1971 Acadiane, 1979
Méhari ami6
Citroën-A-Modelle sind der 2CV, also die ENTE, und dessen Derivate wie die Dyane, der Méhari oder der Ami. Ebenso dazu zählen die Nutzfahrzeuge AK400, AZU250 und AU (2CV-Kastenwägen) sowie die Acadiane (Dyane-Kastenwagen).

Meine Ente hat KEIN ABS, ASR, Bordcomputer, 4WD, 4WS, Power Steering, Turbo, 16V, ...
Und sie fährt trotzdem!

Und zwar durch ganz Europa, Afrika, Asien, Amerika und Australien. Natürlich auch zu Treffen anderer Clubs, wodurch auch internationale Kontakte gepflegt werden. Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, mit 12-32PS die Welt zu erfahren.


ID19Zur Familie der D-Modelle gehören ID und DS (1955-1975), die Göttin (phonetisch klingt DS wie "La Déesse", also französisch für Göttin, daher auch DIE DS, abgesehen davon sind im Französischen ohnehin alle Autos weiblich), aber auch der Hai. Es war DAS Luxusauto jener Zeit und das erste Fahrzeug mit serienmäßiger Hydropneumatik, die es sogar ermöglicht, auf drei Rädern zu fahren.


HYDer Typ-H (HY, HZ) ist der letzte Saurier auf Österreichs Straßen, der Nasenbär als Wellblech-Lieferwagen, der früher im harten, täglichen Einsatz stand. Heute dient er nahezu ausschließlich als Camping-Fahrzeug für Familien, denen die Ente als Treffenmobil zu klein wurde.


Bis hierher war es schon lange so. Doch in der kürzer zurückliegenden Vergangenheit gelangten viele weitere Citroën-Modelle in den Sammlerstatus, sei es nun banal als Winterauto, um die noch selteneren Stücke zu schonen, oder gar des hehren Ziels, einen der aufstrebenden Youngtimer zu erhalten.

Einfach, weil sie im Alphabet vorne sind, wollen wir hier den AX anführen und speziell an dieser Stelle den BX nennen, der im Jahr 2002 auch bereits das 20-jährige Jubiläum auf Österreichs Straßen feiert.


Die logische Folge wäre der CX, nur der hat bereits die DS abgelöst und ist somit zeitlich deutlich früher angesiedelt. Konkret wurden bereits 1974 (Chromstoßstangen-)CX-Modelle ausgeliefert. Einen Schritt in die Moderne setzte Citroën 1987 durch den CX Serié II mit wuchtigen Kunststoffstoßstangen und aerodynamischen Außenspiegeln. Daß damit aber auch die "Badezimmerwaagen"-Armaturen verschwanden, verzeihten Puristen nur schwer, die Autotester freuten sich damals über den Einbau von konventionellen Rundinstrumenten.

SLOTEN

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  Top   |   «  ^  »   |   Print Version   |   URL: http://oecc.nexenservices.com/intro-d.php   |   Stand: 16.04.2006   |   © Hannes Hromadka   
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