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Eine kurze Vorstellung des OECC
OECC
steht für den Österreichischen Citroën-Club und ist eine zwanglose
Vereinigung von Fahrern aller Citroën-Modelle, wobei die zirka 400 heimischen
Mitglieder vorwiegend A-Modelle und H-Modelle
besitzen, aber auch D-Modelle sowie Traction Avants, die legendären
Gangster-Limousinen.
Der OECC ist der Dachverband von vielen lokalen
Citroën-Clubs, die wiederum den Sommer über fast jedes Wochenende
ein (Citroën-)Treffen
veranstalten. Ein derartiges Treffen darf man sich nicht als steifes Präsentieren
des eigenen Fahrzeugs vorstellen, sondern als gemütliches Beisammensein
Gleichgesinnter auf einer Wiese, vom Dipl.-Ing.Dr. bis zum Arbeiter, vom Pensionisten
bis zum Schüler, denn das macht keinen Unterschied. Und manchmal packt
sogar einer am Lagerfeuer die Gitarre aus.
Kurze Erklärung für Unbedarfte, die vielleicht nur zufällig
auf dieser Seite gelandet sind, und mit den obenstehenden Modellbezeichnungen
nichts anzufangen wissen:
Citroën-A-Modelle sind der 2CV, also die ENTE, und dessen
Derivate wie die Dyane, der Méhari oder der Ami. Ebenso dazu zählen
die Nutzfahrzeuge AK400, AZU250 und AU (2CV-Kastenwägen) sowie die Acadiane
(Dyane-Kastenwagen).
Meine Ente hat KEIN ABS, ASR, Bordcomputer, 4WD, 4WS, Power Steering,
Turbo, 16V, ...
Und sie fährt trotzdem!
Und zwar durch ganz Europa, Afrika, Asien, Amerika und Australien. Natürlich
auch zu Treffen anderer Clubs, wodurch auch internationale Kontakte gepflegt
werden. Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, mit 12-32PS die
Welt zu erfahren.
Zur
Familie der D-Modelle gehören ID und DS (1955-1975), die
Göttin (phonetisch klingt DS wie "La Déesse", also französisch
für Göttin, daher auch DIE DS, abgesehen davon sind im Französischen
ohnehin alle Autos weiblich), aber auch der Hai. Es war DAS Luxusauto jener
Zeit und das erste Fahrzeug mit serienmäßiger Hydropneumatik, die
es sogar ermöglicht, auf drei Rädern zu fahren.
Der
Typ-H (HY, HZ) ist der letzte Saurier auf Österreichs
Straßen, der Nasenbär als Wellblech-Lieferwagen, der früher
im harten, täglichen Einsatz stand. Heute dient er nahezu ausschließlich
als Camping-Fahrzeug für Familien, denen die Ente als Treffenmobil zu klein
wurde.
Bis hierher war es schon lange so. Doch in der kürzer zurückliegenden
Vergangenheit gelangten viele weitere Citroën-Modelle in den Sammlerstatus,
sei es nun banal als Winterauto, um die noch selteneren Stücke zu schonen,
oder gar des hehren Ziels, einen der aufstrebenden Youngtimer zu erhalten.
Einfach, weil sie im Alphabet vorne sind, wollen wir hier den AX anführen
und speziell an dieser Stelle den BX nennen, der im Jahr 2002 auch bereits das
20-jährige Jubiläum auf Österreichs Straßen feiert.
Die logische Folge wäre der CX, nur der hat bereits die DS abgelöst
und ist somit zeitlich deutlich früher angesiedelt. Konkret wurden bereits
1974 (Chromstoßstangen-)CX-Modelle
ausgeliefert. Einen Schritt in die Moderne setzte Citroën 1987 durch den
CX Serié II mit wuchtigen Kunststoffstoßstangen und aerodynamischen
Außenspiegeln. Daß damit aber auch die "Badezimmerwaagen"-Armaturen
verschwanden, verzeihten Puristen nur schwer, die Autotester freuten sich damals
über den Einbau von konventionellen Rundinstrumenten.
SLOTEN
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